Auckland, 11.12.2014

Seit 2 Tagen bin ich jetzt in Auckland. Nach dem langen Flug und der Zeitumstellung bin ich immer noch einbisschen grogy...... aber so langsam kommts. Die Packtaschen sind gepackt und morgen gehts dann los mit meiner ersten Etappe auf der Nordinsel. 

Die Geschichte beginnt mit einem turbulenten Start am Flughafen Zuerich . Der Karton worin mein Fahrrad eingepackt ist, ist 20 cm zu hoch fuer den Transport. Nach einem kurzen Telefongespraech gruenes Licht und Erleichterung das die erste Huerde geschafft ist. Doch 5 min und 10 Meter Klebeband spaeter, ist der Karton wieder zu hoch.... also wieder ein kurzes Telefongespraech und die Bestaetigung dass es eigentlich klappen sollte mit dem Transport. Ich weiss bis zum Zeitpunkt der Ankunft in Auckland nicht ob mein Bike auch wirklich mitfliegt...... zum Glueck  sind wir alle Gluecklich gelandet.

 

Cormandel, 17.12.2014

Ich bin am 12.12.2014 in Auckland gestartet und fuer die ersten Kilometer bis nach Papakura habe ich den Zug genommen. Die erste Nacht habe ich in Orere Point verbracht und von da gings weiter bis Thames. Seit 2 Tagen sitze ich in Coromandel fest, da uns der Himmel auf den Kopf faellt. Morgen gehts dann mit dem Bus weiter bis nach Whititanga.


Whitianga - Wellington

Der Start in Neuseeland war sehr harzig mit Regen und Sturm die ersten zwei Wochen. In den letzten Tagen ist das Wetter endlich stabil und der Sommer hat Einzug gehalten auf der Insel. Oski und ich sind schon ein eingespieltes Team. Jeder weiss was er zu tun hat. Ich packe jeden morgen alle Taschen und er wartet geduldig darauf, bis ich alles vertaut habe und wir endlich ein paar Kilometer hinter uns bringen können. Seit Whitianga sind wir wieder alleine unterwegs Richtung Hot Water Beach bis nach Opoutere. Die Jugendherberge liegt idyllisch mitten im Urwald. Ein kurzer Fussmarsch durch einen Pinienwald und man steht vor einem kilometerlangen Sandstrand. Die Wellen waren zu hoch das man da nicht baden konnte. Die Landschaft auf der Nordinsel gleicht unserem Jura. Der Verkehr ist wie im Tourenführer beschrieben, sehr gewöhnungsbedürftig und zu weilen auch sehr gefährlich. Deshalb bin ich nur bis zum Lake Taupo gefahren und nehme da wieder den Bus bis nach Wellington.

Ich habe auf meiner Reise viele nette Leute kennengelernt, da war mal Karin und Jonas, Max der Schweizer Schriftsteller und ein Belgischer Radtourer dem mit nur 1 1/4 Beinen in 3 Jahren 45'000 km. zurück gelegt hat.

Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe meine Photos hochzuladen, werde ich Euch meine Eindrücke zeigen können. Ich arbeite daran und melde mich wieder in ein paar Tagen von der Südinsel.

 

Ich wünsche allen einen guten Start im Neuen Jahr.